Gear.

Auf dieser Seite möchte ich ein wenig über die Dinge berichten, die ich zum Einfangen des Lichts verwende.

Ganz unten sind Links zu den einzelnen Blogeinträgen über bestimmtes Equipment.


Angefangen hat alles Mitte November 2008 mit dem Kauf meiner ersten DSLR, der Canon EOS 1000D, zusammen im Kit mit EF-S 18-55 IS II. Die ersten Fotos waren alle möglichen Dinge in jedem erdenklichem Raum im Haus. Das Wetter war novembrig, nass-kalt, und lud nicht zum Rausgehen ein. Und der Satz "Die ersten 10.000 Bilder sind die schlechtesten" hat sich bei mir mehr als nur bestätigt. Gott, waren das langweilige, verwackelte, schlecht belichtete und totgeblitzte Bilder. Man muss sich einfach intensiv mit der Materie beschäftigen, sich mit der Bedienung erstmal vertraut machen, sonst kann man sich gleich eine Point-and-shoot kaufen, das ist jedenfalls meine Meinung. 
Für den Einstieg reicht so eine Kamera mit dem Kit-Objektiv allemal aus, und die aktuellen Einsteigerkameras der Hersteller sind sowieso auf ebenbürtigem Niveau, da kann man keinen Rat geben, welche man denn empfehlen kann, außer diesen einen: Geht in den Laden, nehmt die Dinger in die Hand und geht auch, am besten unter fachkundiger Beratung (Ich bevorzuge "richtige" Fotoläden, habe mit "Ich-bin-doch-nicht-blöd-Markt" oder der mit dem Planeten etc. schon so manche Kuriositäten erlebt, aber das kann natürlich nur mein persönlicher Einzelfall sein), die Menüs durch und entscheidet dann, mit welcher ihr eher zurechtkommen werdet. Für mich stand ganz klar fest, dass ich zu den "Roten" gehe, Nikon war vor allem damals und ist für mich auch heute noch manchmal ein Buch mit sieben Siegeln [Sorry Schatz ;) ♥ jb|fotografie]. 
Mittlerweile sieht man ihr die 6 Jahre auf ihrem Buckel zwar ein wenig an, aber sie macht noch Bilder, als wäre sie frisch aus der Produktion.


Naja, und wie das eben bei einem Technik-begeisterten Jungen so ist, sollte dies nicht mein letzter Kauf gewesen sein...

Zunächst kam damals ein Suppen-Zoom von Sigma, 18-200 OS. Klar, echt praktisch, von Weitwinkel bis Tele alles dabei, ohne Objektiv wechseln zu müssen. Aber eben auch mit Kompromissen in Sachen Bildqualität verbunden.
Deshalb habe ich mir dann für den Tele-Bereich das Canon 70-200 F4 L USM gebraucht gekauft (generell sind fast alle meiner Objektive und Kameras Gebrauchtkäufe, ich habe damit noch nie schlechte Erfahrungen gemacht und durch den hohen Anfangswertverlust, ähnlich wie bei z.B. Autos, einiges an Geld gespart). Dank USM-Fokusantrieb war das Objektiv dann auch besser für seinen Haupteinsatzort geeignet: Die Rennstrecke. Meiner Meinung nach, auch wegen der guten Bildqualität bei Offenblende und des relativ niedrigen Preises, einer der Besten Einstiege in die Welt der Canon-L-Objektive.
Dann kam, was kommen musste: Das Plastic-Fantastic, der Joghurtbecher, das Canon EF 50mm 1.8 II. Sehr sehr günstig, etwa zur Hälfte des Neupreises (da es ein blaues einige Millimeter großes "Etwas" zwischen den Glaselementen hat, was sich aber auf die Bildqualität nicht auswirkt), gebraucht erworben. Endlich Lichtstärke! Aber auch eine echte Diva, der Autofokus lag dann oft daneben. Dennoch ein Muss für jeden, der mal an lichtstarken Festbrennweiten schnuppern möchte.
Irgendwie gibt es auch zu fast jedem Objektiv eine Geschichte, die es für mich dann wieder zu etwas Besonderem macht.
Als mir die 1000D als Hauptkamera für meine Männerhände (ich wurde ja auch älter ;]) zu klein wurde, sah ich mich nach einem neuen Body um. Geworden ist es dann im Jahr 2011 eine gerademal eingeschossene EOS 50D, WOW, war das ein Unterschied zur 1000D. Metallgehäuse, Autofokus mit 9 Kreuzsensoren, über 6 Bilder pro Sekunde. Das wertige Gefühl, die tolle Verarbeitung, das Bedienkonzept, einfach komplett anders zur 1000D. 

(Dazwischen ist noch einiges passiert...Fortsetzung und Bebilderung folgt,
teilweise auch in normalen Blogeinträgen, siehe unten.)

Ganz neu im Programm ist ein Objektiv-Winzling, das Canon EF 40mm 1:2,8 STM, ein Pancake-Objektiv. Als ich im Fotoladen das Geld von der Vermittlung meiner 600D abgeholt habe, konnte ich irgendwie nicht widerstehen, und da es im Moment auch Cashback bei Canon gibt und ich viel Gutes über das Objektiv gelesen habe, habe ich es gekauft. An die 1000D geschraubt ergibt es eine super Kombination für immer dabei, passt ja fast in die Hosentasche ;) An der ganz Großen merkt man garnicht, dass ein Objektiv dran ist, macht aber auch Spaß :)

Eigentlich für einen Hobbyfotografen viel zu viel, aber ich kann mich einfach von nichts so einfach trennen.
Außerdem mag ich einfach die Abwechslung, wenn man heute mit dem Body und dem Objektiv, morgen mit diesem Objektiv und jenem Body unterwegs ist, mir macht es so jedenfalls auch mehr Spass, als immer die gleiche Kombination in der Hand zu haben und es ist in gewissem Maße auch immer wieder eine kleine Herausforderung, da das Handling doch unterschiedlich ist.



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